Deutsche Fanseite

The Diary Tour 2005

 diary-of-ak-1.jpg

February 2005
23 – Columbia, SC – Township Auditorium
25 – Miami, FL – James L. Knight Center
26 – Tampa, FL – Carol Morsani Theatre
27 – Augusta, GA – Bell Auditorium Civic Center

March 2005
2 – Birmingham, AL – Jemison Concert Hall @ Alys Stephens
4 – Houston, TX – Reliant Stadium @ Reliant Park (RodeoHouston)
5 – Grand Prairie, TX – Nokia Live
6 – Austin, TX – Bass Concert Hall
9 – Denver, CO – To be announced
11 – Phoenix, AZ – Dodge Theatre
12 – Las Vegas, NV – The Joint
16, 17 – Los Angeles, CA – Kodak Theatre
19, 20 – Oakland, CA – Paramount Theatre
23 – Saint Louis, MO – Fox Theatre
25, 26 – Detroit, MI – Fox Theatre
27 – Mount Pleasant, MI – Soaring Eagle Casino
30 – Rama, Ontario – Casino Rama

April 2005
1, 2 – Chicago, IL – Chicago Theatre
3 – Cincinnati, OH – Cincinnati Music Hall
6, 7 – Atlanta, GA – Fox Theatre
9 – Hampton, VA – Hampton Coliseum
12 – Philadelphia, PA – Academy of Music
13 – Mashantucket, CT – Foxwoods Casino
14 – Boston, MA – Wang Center
16, 17 – Washington, DC – DAR Constitution Hall
20 – Richmond, VA – Landmark Theatre
22, 23 – New York, NY – Radio City Music Hall
24 – Newark, NJ – Prudential Hall

01. Oktober 2002 Auf der Bühne der Frankfurter Jahrhunderthalle hatte Alicia Keys, Sängerin, Pianistin und seit gut einem Jahr der Morgenstern am Firmament des New Soul, ihr Konzert unerschrocken mit jenem „Ba-da-da-damm“ aus Beethovens Fünfter eröffnet, die Phrase ins Wuchtig-Poppige verschoben und ihre elfköpfige Band in Gang gebracht. Hinter den Zuschauerrängen war es leer geworden, Fanartikelstand und Erfrischungstheken wirkten wie ausgestorben. Eine Kellnerin tanzte quer durch den Raum, balancierte dabei zwei Tabletts und sang gedankenverloren mit.

Nur wenige Takte hatte die 21-jährige Alicia Keys gebraucht, um die junge Dame vom Service zum Tanzen zu bringen, und ihr reicht das erste Stück, um auch den Saal voll in den Griff zu bekommen. Vor der Bühne schon jetzt Gedränge, aus dem während des Konzerts einige Erschöpfte, Überwältigte oder sonstwie Ramponierte hinausbegleitet werden. Die Menge johlt, winkt, tanzt. Auch Alicia Keys hält nichts auf ihrem Klavierhocker. Immer wieder springt sie auf, tanzt singend vier, fünf Schritte, leichtfüßig.

Tanzen und tänzeln

Das geht in Frankfurt besser als am Vorabend in Düsseldorf. Weil Alicia Keys – anders als in ihren Konzerten in Amerika – mit nur einer weiteren Tänzerin auftritt, wirbelt sie ungewohnt viel selbst über die Bühne, jedenfalls soweit die hochhackigen Schuhe das der Sängerin erlauben. Am Vorabend hatte eine Gesandtschaft des Stars nach der Mittagspause das einzige Geschäft für Tanzschuhe in Frankfurt gestürmt und war zur Verwunderung der Inhaberin in aller Eile mit drei Paaren wieder verschwunden.

Am Abend tanzt und tänzelt Alicia Keys über die Bühne, kehrt immer wieder zum Klavier zurück, springt vor das Publikum, singt, jubelt, schreit, lässt ihre Stimme in Soul-Kaskaden glänzen. Hoch energetische R’n'B-Nummern und Soul-Stücke jagen einander, bis ein schwarzer Vorhang vor die bestens eingespielte Band und das Background-Trio gezogen wird und sich der Soul-Star für den intimeren Mittelteil des Konzerts allein an den großen Flügel setzt. Dann geht die Party weiter.

Die Cover-Version eines alten Prince-Songs, ein seelenvoller Abstecher in „Light My Fire“ von den Doors, die Stücke des im Sommer 2001 erschienenen, mit vier Grammys gekrönten Debüt-Albums „Songs In A Minor“, Soloausflüge von Instrumentalisten und Backgroundsängern, zuletzt die Single-Erfolge „A Woman’s Worth“ und „Fallin’“ – nach gut zwei Stunden fällt ein zweites Mal der Vorhang. Diesmal steht Alicia Keys auf Seiten ihrer Band. Das Licht im Saal geht an. Das Fest ist vorbei.

„Ich werde eine Wahnsinnsshow auf die Bretter bringen“, verkündet die mit Preisen überhäufte Sängerin und Pianistin Alicia Keys vor ihrer ersten Deutschland-Tournee mit immerhin sechs Stationen. „Ohne technischen Firlefanz, aber mit einer tollen Band, starken Sängerinnen und meinem Klavier.“

Sonntag, 29. September: Phillipshalle, Düsseldorf

Montag, 30. September: Jahrhunderthalle, Frankfurt

Mittwoch, 2. Oktober: CCH Saal 1, Hamburg

Donnerstag, 3. Oktober: Tempodrom Neubau, Berlin

Donnerstag, 10. Oktober: Olympiahalle, München

Freitag, 11. Oktober: Gasometer, Wien, Österreich

Sonntag, 13. Oktober: Hallenstadion, Zürich, Schweiz

Montag, 14. Oktober: Schleyerhalle, Stuttgart

Mittwoch, 16. Oktober: Arena, Genf, Schweiz

quelle.faz.de

Kommentar schreiben

0 Antworten bis hierher ↓

  • Bis jetzt noch kein Kommentar ... Bring die Sache ins Rollen, und füll das untere Formular aus.

Kommentar schreiben